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Ca­rac

Ca­rac

By In Rezepte On 10. März 2015


Das Ca­rac be­steht aus ei­ner Mür­be­teig-Scha­le, ge­füllt mit Ca­na­che (auch: Ga­na­che), be­deckt mit grün ge­färb­ter Fondant­gla­sur, ver­ziert mit ei­nem Punkt aus Scho­ko­la­den-Cou­ver­tu­re.

Her­kunft und Ge­schich­te des Ca­racs sind bis heu­te un­klar. Of­fen­bar taucht es un­ge­fähr in den 1920er-Jah­ren erst­mals in der Ro­man­die auf, wo es auch heu­te noch am be­lieb­tes­ten ist. Aber auch in der Deutsch­schweiz ist es be­kannt und be­liebt. Wo­her sein Na­me stammt, ist eben­falls un­ge­wiss. Al­len­falls be­steht ein Zu­sam­men­hang mit dem ed­len Ka­kao, wel­cher aus der Re­gi­on von Ca­ra­cas (Ve­ne­zue­la) stammt.

Wei­ter­ge­hen­de In­for­ma­tio­nen fin­den sich auf der Web­sei­te des Ver­eins Ku­li­na­ri­sches Er­be der Schweiz, Ein­trag zum Ca­rac (fran­zö­sisch): www​.ku​li​na​ri​sche​s​er​be​.ch/​p​r​o​d​u​c​t​.​a​s​p​x​?​i​d​=​153.


Re­zept


Mürb­teig-Scha­len

Die Mürb­teig-Scha­len kön­nen auch fer­tig ge­kauft wer­den…

Zu­ta­ten

  • 250 g Mehl
  • 100 g Zu­cker
  • 200 g But­ter
  • 1 Ei
  • 1 Pri­se Salz

Zu­be­rei­tung

Mehl auf Ar­beits­flä­che sie­ben, Zu­cker in Mehl­mul­de streue, Ei da­zu­ge­ben. Durch­ge­kühl­te But­ter klein­schnei­den und auf den “Kra­ter­rand” set­zen. Mit ei­nem Mes­ser gründ­lich durch­ha­cken. Rasch mit küh­len Hän­den durch­wal­ken.

In Fo­lie pa­cken und kalt stel­len.

In Förm­chen ge­ben (ca. 3 mm dick) und blind ba­cken (da­zu am ein­fachs­ten ein zwei­tes Förm­chen oben drauf­set­zen, da­mit die Scha­len “in Form blei­ben”). Tem­pe­ra­tur: 180°C bis 200°C. Dau­er: 8–12 Min. (je nach Förm­chen­grös­se und Teig­di­cke).


Ca­na­che

Zu­ta­ten

  • 200 g dunk­le Cou­ver­tu­re, fein ge­hackt
  • 100 g Rahm

Zu­be­rei­tung

Rahm auf­ko­chen, fein ge­hack­te Cou­ver­tu­re dar­un­ter mi­schen. In die Mürb­teig-Scha­len fül­len, kom­plett aus­küh­len las­sen.


Apri­ko­tur

Da die Fondant­gla­sur heiss auf­ge­tra­gen wird, kann es zu ei­ner Ver­mi­schung mit der Ga­na­che kom­men. Um dies zu ver­hin­dern, kann auf der Ga­na­che ei­ne dün­ne Schicht Apri­ko­tur auf­ge­bracht wer­den.

Zu­ta­ten

  • 200 g Apri­ko­sen-Kon­fi­tü­re
  • we­nig Was­ser

Zu­be­rei­tung

Apri­ko­sen-Kon­fi­tü­re in ei­ner Pfan­ne mit ganz we­nig Was­ser er­hit­zen und un­ter stän­di­gem Rüh­ren kö­cheln, bis ge­nü­gend Was­ser ver­duns­tet ist. Durch ein fei­nes Sieb strei­chen und in ein (vor­ge­wärm­tes!) Ge­fäss ge­ben. Noch mög­lichst heiss mit ei­nem Pin­sel auf­tra­gen. Apri­ko­tur muss aus­rei­chend  ein­ge­kocht sein – zu dünn­flüs­sig ist sie ei­ne schlech­te Un­ter­la­ge. Aus­ser­dem soll­te die Apri­ko­tur mög­lichst heiss auf­ge­tra­gen wer­den – wird sie bloss lau­warm oder gar kalt auf­ge­tra­gen, kann es sehr lan­ge dau­ern, bis die Schicht aus­rei­chend fest ge­wor­den ist.


Gla­sur

Ei­gent­lich wä­re das Ca­rac mit grü­ner Fondant­gla­sur zu über­zie­hen. Die Her­stel­lung von Fondant ist recht zeit­auf­wen­dig. Fondant gibt es je­doch auch fer­tig zu kau­fen. Ei­ne re­la­tiv ein­fa­che Al­ter­na­ti­ve ist nach­fol­gen­de Pu­der­zu­cker-Gla­sur.

Zu­ta­ten

  • 250 g Pu­der­zu­cker
  • TL wei­che But­ter
  • 6–12 TL Milch oder Was­ser
  • grü­ne Le­bens­mit­tel­far­be

Zu­be­rei­tung

Pu­der­zu­cker sie­ben, die But­ter und so viel Milch oder Was­ser ein­rüh­ren, bis ei­ne di­cke Pas­te ent­steht. Fär­ben.

Im Was­ser­bad er­wär­men, bis die Mas­se dick­flüs­sig ist. Im Was­ser­bad warm hal­ten bzw. so­fort ver­wen­den, da­mit sich kei­ne Krus­te bil­det. Öf­ters um­rüh­ren.


Cou­ver­tu­re-Punkt

Ein we­nig dunk­le Cou­ver­tu­re schmel­zen und mit ei­nem Back­pa­pier-Spritz­beu­tel  ei­nen Punkt in die Mit­te der grü­nen Flä­che ge­ben.


Hier ei­ni­ge Bil­der mei­ner ers­ten Ca­rac-Back­ver­su­che:


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