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Schwedentorte

Schwedentorte

By In Rezepte On 2. Februar 2014


Ein ziem­lich­er Aufwand — der sich aber lohnt!


Ein leck­eres Rezept für eine Schwe­den­torte (auch: Prinzessin­nen­torte oder Sardeg­na­torte) gibt es auf dieser Inter­net­seite von Annemarie Wildeisen (auch pub­liziert in der Zeitschrift Annemarie wildeisen’s KOCHEN, Nr. 06/2005, Seite 79):

Him­beer-But­ter­crème:

  • 1 Teil But­ter, weich
  • ½-¾ Teile Pud­erzuck­er, gesiebt
  • getrock­nete Him­beeren, im Cut­ter zerklein­ert, gesiebt

 

Bemerkun­gen zum Rezept:

Für eine 2 Liter-Hal­bkugel-Form ver­wende ich etwas mehr Zutat­en für den Biskuit, näm­lich: 200g Zuck­er, 5 Eier, 125g Mehl, 125g Maizena und 1¼ TL Back­pul­ver, geback­en in ein­er Spring­form mit ∅ 26cm. Die Fül­lung bere­ite ich men­gen­mäs­sig nach Rezept zu.

Den Rand der Spring­form fürs Back­en nicht bebut­tern.

Unter das Marzi­pan noch Pud­erzuck­er (bis ca. ½ des Marzi­pan-Gewichts) kneten.

Damit die Marzi­pan-Hülle schön glatt wird, sollte die Hal­bkugel mit ein­er Schicht But­ter­creme eingek­lei­det wer­den (obiges Rezept basiert auf der Idee der ander­norts vorgestell­ten Hei­del­beer-But­ter­creme-Torte).

Der Biskuit ist rel­a­tiv trock­en, passt aber genau zu dieser Torte sehr gut.Der Biskuit kann (am besten geschnit­ten) auch gut tiefgekühlt wer­den. Allfäl­lige “Kup­pel” die nach dem Back­en und Auskühlen übrig bleibt mit einem Brotmess­er abschnei­den, verbliebe­nen Biskuit 2x hor­i­zon­tal durch­schnei­den. Die (mit Klar­sicht­folie aus­gek­lei­dete) Form (Eis­bomben­form, Salatschüs­sel o.ä.) kann wie fol­gt aus­gek­lei­det wer­den:

  • Schema:
  • Vor­ab: Schüs­sel als Sch­ablone für Boden 3 ver­wen­den (der innere Kreis dient als Deck­el bzw. in der gestürzten Torte als Boden).
  • Boden 1: Schnitt vom Zen­trum aus anbrin­gen, in der Schüs­sel andrück­en, über­ste­hen­den Teil abschnei­den, allfäl­lige “Löch­er” mit übrigge­blieben­em Biskuit “ausstopfen.
  • Boden 2: Zwei knapp 2cm bre­ite Rän­der abschnei­den, mit diesen 2 Rän­der in der Schüs­sel anbrin­gen (wenn der Biskuit zwis­chen­durch mal bricht — dies ist nicht weit­er schlimm, ein­fach weit­er­ma­chen). Teil der Crème ein­füllen. Mit­tleren Kreis als “Zwis­chen­deck­el” ver­wen­den.
  • Boden 3:  Den abgeschnit­te­nen Rand wiederum als Rand für die Schüs­sel ver­wen­den. Crème bis an diesen Rand füllen. Inneren Kreis als Deck ver­wen­den. Mit einem Teller o.ä. beschw­eren und im Kühlschrank fest wer­den lassen.

Die Prinzessin­nen-Torte lässt sich gut mit ein­er gold­e­nen Kro­ne oder einem gold­e­nen Dia­dem verzieren. Nach ein­er Idee auf Sallys Blog, https://www.youtube.com/watch?v=qu6eLvpGH1c, habe ich dann aus Roll­fon­dant und CNC-Pul­ver (Car­boxymethyl­cel­lu­lose, E466) ein Dia­dem gebastelt. Dieses einige Tage im Voraus her­stellen, damit sie aus­trock­nen und hart wer­den kann (Druck­vor­lage Dia­dem, PDF).

Nicht gut geeignet ist die Fül­lung für flache Torten (s. Bilder der Lego-Torte, unten), da sie zu weich ist und die Torte dadurch “bauchig” und insta­bil wird.


Eine sehr feine Vari­ante mit deutsch­er But­ter­crème find­et sich im fol­gen­den Buch von Peg­gy Porschen:

  • Bou­tique Bak­ing: Köstliche Kuchen, Cup­cakes und Teatime-Leck­ereien, Fack­el­träger-Ver­lag 2013, S. 130 ff.: Him­beer-Rosen-Kup­pel­torte (auch ohne Rosen).

Weit­ere Rezepte:


Hier einige Bilder mein­er Back­ver­suche:


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