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Unterengadin

Unterengadin

By In 360-Panoramen, Panoramen On 6. Oktober 2018


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Scuol

 

Die Gurlainabrücke aus dem Jahr 1905 überspan­nt den Inn und ermöglicht einen Spazier­gang vom Dorf zum Camp­ing­platz sowie einem Spielplatz (mit Feuer­stelle).

Ort: Scuol (Gurlainabrücke), 46°47’38.7“N 10°17’47.9“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 25. Sep­tem­ber 2018, 08:01 Uhr

 

 

Die reformierte Kirche liegt direkt auf einem Felsen am Inn. Der Name “Scuol” leit­et sich wahrschein­lich vom lateinis­chen “scop­u­lus” (deutsch “hoher Fels”, “Felsvor­sprung”) ab. Eine Beson­der­heit der Kirche Scuol ist die Tra­di­tion, dass die Frauen auf der recht­en Seite (Ehren­seite) sitzen. Dies als Dank dafür, dass sie sich 1622, in der Zeit der Bünd­ner Wirren während des Dreis­sigjähri­gen Krieges (1618–1648), bewaffnet bloss mit land­wirtschaftlichen Werkzeu­gen, den hab­s­bur­gis­chen Trup­pen ent­ge­gen­stell­ten.

Ort: Scuol (Kirche), 46°47’40.9“N 10°18’00.1“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 25. Sep­tem­ber 2018, 07:36 Uhr

 

 

 

Ort: Scuol (Kirche), 46°47’40.3“N 10°17’57.1“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 25. Sep­tem­ber 2018, 07:16 Uhr

 

 

 

Der Dorf­brun­nen Plaz wird von Sot­sass-Quelle gespiesen. Dorf­brun­nen und Quellen kön­nen auf dem Min­er­al­wasser­weg ent­deckt wer­den. Am Süd-Ende des Platzes befind­et sich Muse­um d’Engiadina bas­sa.

Ort: Scuol (Dorf­brun­nen Plaz), 46°47’41.5“N 10°18’01.4“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 25. Sep­tem­ber 2018, 07:44 Uhr

 

 

Die eine Brun­nen­röhre des Dor­brun­nens Plazzetta, im oberen, alten Stadt­teil von Scuol, wird durch die Vih-Quelle (auch: Vi-Quelle) gespiesen. Dieses kohlen­säure­haltige Min­er­al­wass­er (“alka­lis­ch­er Eisen­säuer­ling”) führt zu roten und gel­ben Ablagerun­gen am Brun­nen­trog. Das wegen der starken Min­er­al­isierung gewöh­nungs­bedürftig riechende und schmeck­ende Wass­er ist eher für eine kleine Degus­ta­tion als fürs Durstlöschen geeignet. Die andere Brun­nen­röhre führt klares, geschmack­sneu­trales Wass­er. Weit­ere Infor­ma­tio­nen zum kohlen­säure­halti­gen Wass­er: Paul Bis­sig, Die C02-reichen Min­er­alquellen von Scuol-Tarasp (Unteren­gadin, Kt. GR).

Ort: Scuol (Dorf­brun­nen Plazzetta), 46°47’52.4“N 10°17’56.6“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 26. Sep­tem­ber 2018, 18:27 Uhr

 

 

Hin­ter der Hecke befind­et sich das wohltuende Min­er­al­bad Bogn Engiad­i­na (mit Bäder- und Sauna­land­schaft, Römisch-Irischem Bad, Ther­a­pie- und Well­nes­sange­bot), tal­wärts der Gemeinde-/Wasser­spielplatz von Scuol. Die über 20 Min­er­alquellen von Scuol, Tarasp und Vulpera waren bere­its im Mit­te­lal­ter bekan­nt (erste urkundliche Erwäh­nung im Jahr 1369). Zu weltweit bekan­nten Kurorten wur­den sie jedoch erst, nach entsprechen­der verkehrstech­nis­ch­er Erschlies­sung in den 1850er/1860er-Jahren. Weltweite Bekan­ntheit erlangten die Orte im vor­let­zten Jahrhun­dert weltweit bekan­nt Kurorte . Auf dem Min­er­all­wasser­weg kön­nen die Quellen ent­deckt wer­den.

Ort: Scuol (Bogn Engiadina/Wasserspielplatz), 46°47’49.5“N 10°18’04.8“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 26. Sep­tem­ber 2018, 17:27 Uhr

 

 

 

Ftan

 

Das Dorf Ftan bietet einen wun­der­baren Blick auf die Engadin­er Dolomiten.

Ort: Ftan, 46°47’22.9“N 10°14’41.8“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 24. Sep­tem­ber 2018 , 14:54 Uhr

 

 

 

 

Tarasp

 

Das Schloss Tarasp wurde um das Jahr 1040 erbaut, gehörte noch bis ins 18. Jahrhun­dert zu Öster­re­ich. Im 19. Jahrhun­dert wech­selte es mehrmals den Eigen­tümer, die Anlage ver­fiel. Anfang des 20. Jahrhun­derts erwarb  Karl August Lingn­er (welch­er ab den 1890er-Jahren das Odol Mund­wass­er ver­trieb) das Schloss nach einem Kuraufen­thalt im Ort und ren­ovierte es, indem er Vertäfer­un­gen und Mobil­iar aus bünd­ner Patrizier­häusern und Edel­höfen aus dem Tirol und Deutsch­land zukaufte und ver­baute. Die ehe­ma­lige Waf­fenkam­mer wurde in ein Musikz­im­mer umfunk­tion­iert und eine grosse Konz­er­torgel der Orgel­bau­fir­ma Jehm­lich aus Dres­den einge­baut (welche heute als grösste Orgel in europäis­chem Pri­vatbe­sitz gilt). Nach dem Tod des Schlossh­er­rn ging das Schloss Tarasp in das Eigen­tum der Fam­i­lie von Hes­sen über, bis die Fun­daz­i­un Not Vital es im Jahr 2016 kaufte. Zur Stiftung gehört auch der Skulp­turen­park (“Parkin Not dal Mot”) in Sent. Das Schloss kann nur mit Führung besichtigt wer­den (Stand: Herb­st 2018).

Ort: Schlosshügel Tarasp, 46°46’44.6“N 10°15’46.6“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 27. Sep­tem­ber 2018, 07:54 Uhr

 

 

Im Rah­men des Pro­jek­ts “Hous­es to watch the sun­set” will Not Vital auf jedem Kon­ti­nent eine bege­hbare Skulp­tur bauen, näm­lich je einen 13 Meter hohen, nach den Him­mel­srich­tun­gen aus­gerichteten Turm. Bere­its ver­wirk­licht ist ein “House to watch the sun­set” bere­its in Agadez (Niger, 2006, Erde), Paranà do Mamori, im Ama­zonas (Brasilien, 2016, Holz) und Tarasp (Schweiz, 2018, Beton). Geplant sind ein weit­er­er Turm aus Alu­mini­um in Ton­ga (Süd­paz­i­fik) und der Mon­golei aus Eisen.       

Ort: Tarasp (Skulp­tur “House to watch the sun­set”), 46°46’48.8“N 10°15’47.5“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 27. Sep­tem­ber 2018, 08:07 Uhr

 

 

 

Ort: Tarasp (Skulp­tur “House to watch the sun­set”), 46°46’48.7“N 10°15’47.5“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 27. Sep­tem­ber 2018, 08:24 Uhr

 

 

 

Guarda

 

Auf dem Schellen-Ursli-Weg, ober­halb des Dor­fes Guar­da kön­nen die Etap­pen aus dem berühmten Buch von Seli­na Chönz (Text) und Alois Carigi­et (Illus­tra­tio­nen) “erwan­dert” wer­den. In Guar­da befind­et sich auch das Haus, welch­es Alois Carigi­et als Vor­lage diente, sowie ein Schel­lenursli-Muse­um.

Ort: Guar­da (Sche­len-Ursli-Weg), 46°46’43.3“N 10°09’14.2“E
Zeit­punkt der Auf­nahme: 25. Sep­tem­ber 2018, 16:45 Uhr

 

 


 

Hier noch einige Fotos:


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